Geld verdienen als Affiliate: Mit einer Website oder ohne?

Vitali Lutz
Expertise für Online-Marketing, Business
Aktualisiert am 28. November 2023
Alarm 3:32 Minuten Lesezeit
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Was ist eigentlich besser: Als Affiliate mit oder ohne Website zu arbeiten? Was es dabei zu beachten gilt, erfährst du hier.

Um als Affiliate Geld zu verdienen, hat man in der Regel zwei Möglichkeiten: eine eigene Website zu erstellen oder darauf zu verzichten. Beide Möglichkeiten haben Vor- und Nachteile. Genau damit wollen wir uns in diesem Artikel beschäftigen.

Als Affiliate mit einer Website Geld verdienen?

Es gibt viele Möglichkeiten, mit einer Website Geld zu verdienen. Eine der beliebtesten Möglichkeiten ist das Affiliate-Marketing. Beim Affiliate-Marketing bewirbst du die Produkte oder Dienstleistungen anderer Unternehmen auf deiner Website. Für jeden Verkauf, der über deinen Link zustande kommt, erhältst du eine Provision.

Es gibt viele Affiliate-Marketing-Programme, die du nutzen kannst, um mit deiner Website Geld zu verdienen. Aber zuerst musst du eine Website mit guten und nützlichen Inhalten für die Besucher erstellen.

Der große Vorteil einer eigenen Website ist, dass man sie nicht nur für Affiliate-Produkte, sondern später auch für eigene Produkte oder Dienstleistungen nutzen kann. Oder man kann sogar Werbeflächen an Werbetreibende verkaufen, um Geld in die Kasse zu bekommen.

Die Website kann ideal genutzt werden, um eigene Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. Das kann alles sein, von physischen Waren bis hin zu digitalen Produkten wie Online-Kursen oder E-Books. Eine Website ist dafür die ideale Plattform.

Welche Vorteile hat man beim Einsatz einer Website als Affiliate?

Es gibt eine Reihe von Vorteilen, die sich aus der Nutzung einer Website für Marketingzwecke ergeben:

  1. Man hat die volle Kontrolle darüber, wie man auf der Website Geld verdient. Niemand kann einem vorschreiben, wie man damit Geld verdient.
  2. Stabile Einnahmen durch stabile Besucherzahlen, sofern es gelingt, durch starke Inhalte stabile Besucher über soziale Medien und Suchmaschinen zu generieren.
  3. Website-Besitzer können Einnahmen durch Werbung, den Verkauf von Produkten und Abonnements oder durch E-Mail-Marketing erzielen.
  4. Websites können als Plattformen für soziale Netzwerke und Blogs dienen und Menschen mit Gleichgesinnten verbinden.
  5. Websites dienen auch als digitales Portfolio, mit dem Unternehmer ihre Arbeit in einem leicht zugänglichen Format präsentieren können. Aber auch der Affiliate kann seine Professionalität unter Beweis stellen.

Was sind die Nachteile, die eine Website für den Affiliate unattraktiv machen?

  1. Eine Website zu erstellen ist nicht einfach. Man muss sich mit der Technik auseinandersetzen und Zeit investieren.
  2. Man trägt eine große Verantwortung, denn man ist der Betreiber der Website und muss die gesetzlichen Bestimmungen einhalten.
  3. Das Betreiben einer Website erfordert viel Zeit. Eine Website professionell zu betreiben ist in vielen Fällen ein Vollzeitjob.
  4. Da man in der Regel die alleinige Kontrolle über die Entwicklung der Website hat, können grobe Fehler die Website sogar wirtschaftlich ruinieren.
  5. Und man muss bedenken, dass man sich für lange Zeit an eine Website bindet. Nicht selten werden Websites über Jahrzehnte betrieben.

Braucht man eine Website, um als Affiliate Geld zu verdienen?

Es ist wichtig zu wissen, dass es nicht notwendig ist, eine Website als Affiliate zu erstellen. Sehr viele Affiliates machen es sich einfach und nutzen die Websites anderer. Nehmen wir zum Beispiel YouTube...

Unzählige Affiliates bauen statt einer Website einen YouTube-Kanal mit möglichst vielen Abonnenten auf und nutzen die Plattform, um Produkte zu bewerben. Sie nutzen einfach eine fremde Website, um Geld zu verdienen.

Das Gleiche kann man mit anderen Plattformen machen, sei es Facebook, Twitter, Instagram, TikTok oder hunderte andere. Alles, was man tun muss, ist, Inhalte zu erstellen, die anderen gefallen.

Jedoch...

Deine Website kann eine sehr wichtige Grundlage sein, um Geld zu verdienen. Wenn du andere Plattformen nutzt, kann es sein, dass sie dich sperren. Wenn du zum Beispiel Videos auf YouTube hochlädst und zum Beispiel eine Urheberrechtsverletzung begehst, wird dein Konto gesperrt.

Und dann bist du draußen.

Niemand kann deine Website sperren. Wenn der technische Betreiber deiner Website, auch Hoster genannt, dir den Vertrag kündigt, nimmst du die Domain und alle Website-Daten mit zu einem anderen Anbieter und bist innerhalb weniger Stunden oder Tage wieder online.

Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass man mit einer eigenen Website einen relativ stabilen Traffic aufbauen kann. Das ist wiederum ein sehr wichtiger Faktor für stabile Einnahmen.

Man muss aber auch bedenken, dass es Monate und Jahre dauern kann, bis eine Website stabile Einnahmen bringt. Zu viele Faktoren spielen für die Höhe und Nachhaltigkeit der Einnahmen eine Rolle, insbesondere die Qualität der Inhalte und die regelmäßige Erstellung von Inhalten sind hier besonders hervorzuheben.

Fazit

Es kann eine gute Idee sein, die Website als Affiliate zu nutzen, um Geld zu verdienen. Sie bietet eine gewisse Stabilität, wenn sie professionell und vor allem aktiv betrieben wird.

Der Aufbau und Betrieb einer Website ist jedoch keine leichte Aufgabe. Viele Websites werden innerhalb weniger Monate wieder aufgegeben, weil die Betreiber den Aufwand unterschätzt haben.

In vielen Fällen kann es sogar von Vorteil sein, auf eine eigene Website zu verzichten und einfach andere Plattformen im Internet als Affiliate zu nutzen. Auf diese Weise spart man viel Zeit, die man dann einsetzen kann, um die anderen Plattformen besser kennenzulernen und vor allem, um zu lernen, wie man sie gewinnbringend nutzen kann.

Vitali Lutz

Über Vitali Lutz

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Ich bin der Gründer von Affiliness, arbeite seit über 15 Jahren als Affiliate für mehr als 100 Unternehmen und schreibe gerne über Online-Marketing.

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